Hebammen in der Schule     

 

Auslöser

 

1. Immer weniger Kinder erleben Schwangerschaft und Geburt in ihrer Familie (Geburtenrückgang, Einzelkinder) und beziehen dafür ihre Informationen aus Doku-Soaps und Internet. Diese Informationen tragen nicht zu der Erkenntnis bei, dass Geburt, Schwangerschaft und Wochenbett etwas Normales und Natürliches sind.
2. Die Perinatalstudie: Die Kaiserschnittrate nähert sich der 30% Marke, die Anzahl der Geburten ohne Eingriff beträgt nur noch 7% 
3. Immer weniger Kinder werden gestillt. Im Alter von 6 Monaten weniger als 10%.
4. Immer mehr Kinder werden von ihren Eltern vernachlässigt, empfinden/erleben sich als ungeliebt. Psychische Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter nehmen zu.

5. 

Anstieg der Teenagerschwangerschaften.

 

Auf einem Visionen-Workshop des Bundes Deutscher Hebammen (BDH) wurde uns klar, dass etwas geschehen muss. Eine möglichst frühe Auseinandersetzung der Kinder mit dem Thema Schwangerschaft, Geburt und Stillen als etwas Natürliches sollte stattfinden.

Wer steht diesem Thema näher als die Hebamme, die immer bei der Geburt dabei ist und die ersten Wochen und Monate unterstützend dem Kind und der Familie zur Seite steht. Es entstand die Idee: Hebammen begleiten Kinder von Anfang an und immer wieder, auch im Schulunterricht.

 

 

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